Ein Rechtsstreit bindet Aufmerksamkeit, die Ihrem Unternehmen an anderer Stelle fehlt. Wir nehmen ihn Ihnen ab. Vor dem ersten Schriftsatz wissen Sie, wie belastbar Ihre Position ist und was es kostet, sie durchzusetzen. Dann entscheiden Sie, ob wir vor Gericht gehen oder den Streit am Verhandlungstisch beenden. Wir führen beide Wege mit derselben Konsequenz.
Wir vertreten Unternehmen und ihre Entscheidungsträger vor österreichischen Gerichten aller Instanzen, in Schiedsverfahren und in Verhandlungen, die ein Verfahren vermeiden sollen. Die Fälle, die zu uns kommen, haben eine Vorgeschichte. Ein Vertrag, der anders gelebt als geschrieben wurde. Ein Gesellschafter, der aussteigen will. Ein Projekt, das kurz vor dem Scheitern steht. Wir arbeiten uns in diese Vorgeschichte ein, bevor wir über mögliche Schritte sprechen.
Am Anfang steht die Einschätzung, nicht der Schriftsatz. Wir prüfen die Beweislage und die Fristen. Wir geben eine Schätzung ab, was das Verfahren kostet und wie lange es dauert. Und wir sagen Ihnen, was übrig bleibt, wenn Sie gewinnen. Ein rechtskräftiges Urteil gegen einen zahlungsunfähigen Gegner ist teuer erkaufte Bestätigung. Manchmal empfehlen wir deshalb, einen Anspruch nicht zu verfolgen. Sie hören das von uns am Anfang und nicht nach der zweiten Instanz.
Die Weichen stellt man, bevor die Klage bei Gericht liegt. Welche Ansprüche Sie geltend machen und welche Sie zurückhalten. Welchen Zeugen Sie führen. Diese Entscheidungen treffen wir gemeinsam mit Ihnen und mit einem klaren Bild davon, wie die Gegenseite darauf reagieren wird.
Wir schreiben Schriftsätze, die das Gericht in einem Zug lesen kann. Wir bereiten Sie und Ihre Mitarbeiter auf die Einvernahme vor. Wo es schnell gehen muss, sichern wir Ihre Position durch einstweilige Verfügung, bevor Vermögen verschwindet.
Manche Verfahren schaden mehr durch ihre Öffentlichkeit als durch ihren Ausgang. Wir halten Ihren Namen so weit aus dem Verfahren heraus, wie das Prozessrecht es zulässt, und stimmen jede Kommunikation nach außen vorher mit Ihnen ab.
Nicht jeder Konflikt gehört vor Gericht. Ein Vergleich beendet den Streit an einem Tag, an dem ein Urteil noch Jahre entfernt wäre. Er hält den Sachverhalt aus dem öffentlichen Akt und die Geschäftsbeziehung am Leben. Und er erlaubt Regelungen, die kein Gericht aussprechen kann, von der Fortsetzung einer Lieferbeziehung bis zur Anpassung einer Beteiligung.
Ihre Verhandlungsposition entsteht vor der Verhandlung. Sie ergibt sich daraus, was passiert, wenn keine Einigung zustande kommt. Wir bereiten deshalb jede Verhandlung so vor, als würde sie scheitern. Das ist der Grund, warum sie meistens nicht scheitert.
Sie erfahren von uns früh, wie wir Ihre Position einschätzen. Was durchsetzbar ist, setzen wir durch. Wo es das nicht ist, sagen wir es Ihnen.